Am goldenen Nachmittag,
wo bist du? wo bist du?
In der silbernen Nacht,
wenn ich dich lieben will.
Wo bist du jetzt
Kind meiner Seele
dass ich dich nicht finde?
Dich suchend, zwischen wunderschönen Statuen.
Ich suche, ich suche dich,
Verliebtes Gesicht, lächelndes Gesicht,
Wo bist du, wo bist du?
Seltsames Glück von Leben und Tod
extremes Bedürfnis, deine Gegenwart zu spüren.
Innerlich weinend deine unerträgliche Abwesenheit.
Es gibt keine härtere Realität
in dieser widersprüchlichen Inkongruenz.
Ringsum strahlend bemerkst du nichts.
Der Druck an meinen Schläfen hält alles Weinen zurück.
Und so wie im Wasser die Tränen nicht zu sehen sind
spiegelt der Spiegel die gequälte Seele nicht wider.
Vorgebend lebe ich und bin müde.
Ich will leben und es ist nicht erlaubt,
leben wie Kristall so hart und zerbrechlich
leben mit der möglichen Transparenz eines widersprüchlichen Wesens
Und hier bin ich
versteckt vor dem Leben, das vergeht und vergeht.
Was tust du? Was wartest du, warum umarmst du es nicht?
Und hier bin ich
auf deinen Blick wartend,
dein Lächeln sehnend
von deinem Liebesfeuer träumend,
von Liebe die verbrennt.
Wo?
Jetzt, wo ich dich brauche
im Meer des Schmerzes, das mich umhüllt
weil ich nicht an deinem Ufer bin
von deinem Sand geküsst.
Wo?
Morgen, wenn dein Glück
meine müde Seele nicht bemerkt.
Lass alles und komm jetzt!
Lass mich fliegen wie der Hauch der Luft,
lass mich strahlen wie der Lichtstrahl
und das Rauschen des Lebens hören,
lass mich die Liebe lieben.
Paz Arés Osset